StartFür zügige Barrierefreiheit in Linden-Nord - zeitnahe Lösung mit Hochbahnsteigen

Für zügige Barrierefreiheit in Linden-Nord - zeitnahe Lösung mit Hochbahnsteigen

Limmerstraße mit Straßenbahn
20. Juli 2010 1 Kommentar

Die SPD Linden-Limmer spricht sich für eine zügige Umsetzung eines Konzeptes für einen barrierefreien öffentlichen Nahverkehr in Linden-Nord aus.

Dies soll nach Auffassung der SPD Linden-Limmer allerdings Teil umfassenderer Planungen sein, zu denen auch eine bessere Gestaltung der Fußgängerzone gehört.

„Wir haben uns umfassend über die verschiedenen Haltestellen-Modelle informiert, um nicht dieselben voreiligen Schlüsse zu ziehen, wie es sie bei der politischen Konkurrenz gibt. Auch lehnen wir den Populismus ab, mit dem schon heute Kommunalwahlkampf gemacht werden soll“, sagt SPD-Ortsvereinsvorsitzender Philipp Schmalstieg.

„Darum sind wir zu der Auffassung gekommen, dass nur ein Hochbahnsteig an geeigneter Stelle im Bereich der Limmerstraße in absehbarer Zeit einen praktikablen, finanziell machbaren und behindertengerechten Zugang zum öffentlichen Nahverkehr ermöglicht“, erläutert Schmalstieg den entsprechenden Beschluss des SPD-Ortsvorstandes.

In den vergangenen Wochen hatte die Partei Experten zum Thema befragt und die vorliegenden Studien ausgewertet.

„Niederflurmodelle sind leider nur scheinbare Lösungen. Es geht uns vorrangig um Barrierefreiheit für mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger.

Wer für Niederflurbahnen plädiert, verschiebt Barrierefreiheit auf den Sankt Nimmerleinstag.

Zudem ist die Technik erheblich teurer als das System von Hochbahnsteigen.

In Linden-Nord muss aber zugegebenermaßen erst noch ein geeigneter Standort für den Hochbahnsteig ermittelt werden“, sagt Schmalstieg abschließend.


ÖPNVMobilität

 

1 Kommentar zu Für zügige Barrierefreiheit in Linden-Nord - zeitnahe Lösung mit Hochbahnsteigen


Martin Künchen

1

am 08. Januar 2011 um 22:22 Uhr

Eine Alternative zu dem Klotz in der Mitte wurde grade in Stuttgart verwirklicht. Durch Absenkung der Gleise um 40cm. Rettungsfahrzeuge können dann trotzdem noch durch den Trog durchfahren. Die 80cm hohe Barriere in der Limmerstraße würde entfallen. Aber es können weiterhin auch Hochflurfahrzeuge eingesetzt werden.

Weiterhin würde die Stuttgarter Lösung auch Möglichkeiten bieten, die Haltestellenbereiche komplett umzugestalten.

http://www.ssb-ag.de/U13-Haltestelle...sse-246-0.html

hier kann man auch gut sehen, wie das verwirklicht wurde.

http://stuttgart-strassenbahn.de/abs...tiefbahnsteig/

Einziger Unterschied zu Stuttgart ist, der Hochbahnsteig ist nur für 40m lange Züge ausgelegt.


P.S. Allerdings die Hochbahnsteige allein in der Limmerstraße bringen gar keine bessere Mobilität, wenn kein zunkunftsfähiges Gesamtkonzept für die Linie 10 erarbeitet wird.
Die Fahrgäste wollen schnell und bequem alle Stadtteile Hannovers erreichen und nicht langsam rumpelnd durch die Innenstadt Hannovers um mehrere enge Kurven wie vor 100 Jahren fahren.


 

Kommentar schreiben

(Trackback)

Name

E-Mail

KommentarNetiquette

Spamschutz Senden


 

Edelgard Bulmahn


Wolfgang Jüttner


Bernd Lange


Links zu SPD-Gliederungen


 

 
Inhaltsübersicht Kontakt Barrierefreiheit Impressum Datenschutz